Portrait Gabriel Barylli

 

2006 begann eine intensive Zusammenarbeit mit dem Theater in der Joseftadt.

Barylli inzinierte seine Stücke "Honigmond", "Amarone", "Butterbrot" und "Ohio?Wieso?".“

Er spielte mit großem Erfolg die Hauptrolle in der Inzenierung des Intendanten des Stückes "Die Buddenbrooks" und übernahm neben Regie und Szenenbild auch die Hauptrolle in seinem eigenen Stück "Ohio? Wieso?".

Die Romane "Echtzeit" und "Balerina" wurden von Presse und Publikum gefeierte Erfolge.

Zur Zeit bereitet Barylli die Verfilmung seines Romanes "Ballerina" vor.

In naher Zukunft stehen auf dem Programm:
17. März 2010 Premiere des Musicals "Ich war noch niemals in New York" 

Libretto Gabriel Barylli und die Regie von „Viktor und Victoria“ auf den  Sommerfestspielen Stockerau.

Barylli arbeitet an einem neunen Roman, Titel: "Das Paradies".

 

Gabriel Barylli, Autor, Regisseur und Schauspieler wurde am 31. Mai 1957 in Wien geboren.

Gabriel wuchs in einer durch und durch künstlerisch gestalteten Welt auf, denn beide Elternteile sind Musiker: Sein Vater Ensemblemitglied der Wiener Philharmoniker, die Mutter Opernsängerin. Schon früh entdeckte Barylli seine eigenen künstlerischen Ambitionen, und so verwundert es nicht, dass er zunächst eine Schauspiel- und Regieausbildung am Max-Reinhardt-Seminar absolvierte. Danach folgten Engagements am Wiener Burgtheater, am Schillertheater in Berlin - hier führte er erstmals auch Regie - und bei den Salzburger Festspielen.

Für das Multitalent Barylli folgten zahlreiche Theater- und Filmrollen, u.a. „Der Schüler Gerber“. Seine erste TV-Filmhauptrolle wurde 1981 der erfolgreichste österreichische Spielfilm und erreichte internationales Ansehen.

Danach folgten TV-Rollen wie etwa in "Welcome in Vienna" (1985, Regie: Axel Corti – Goldene Palme in Cannes) und an der Seite von Michel Piccoli in "Das weite Land" (1986).

Sein erster Roman „Butterbrot“ hatte 1998 sein 10 jähriges Jubiläum (über 300.000 verkaufte Exemplare. Mehr als 122 Bühnen spielten das Stück seit der Uraufführung 1988 - auch in New York und Rom. Und verhalfen Barylli zum meistgespielten Autor im deutschen Sprachraum. Für seine Filmadaption von "Butterbrot" (mit Heinz Hoenig und Uwe Ochsenknecht als Partnern) wurde er 1991 mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet.

Weitere Auszeichnungen:
„Eine französische Frau“ (1994) – Silver St.George Award Moskau
„Krambambuli“ (1998) – Adolf Grimme Preis

Aktuelle Projekte 2005/2006:

„Ohio-Wieso?!“ wird in Villach in einer Inszenierung des Autors uraufgeführt und bald darauf ebenfalls unter dem Regisseur Gabriel Barylli in München. Das Stück wird hier und dort nach jeder Aufführung mit Standing Ovations bejubelt, ein neues Kultstück ist geboren. Derzeit wird mit Hamburg und Berlin verhandelt.

Auch ein hochbesetztes Filmprojekt basierend auf diesem Bühnenstück steht bereits sehr konkret zur Diskussion. Als der ORF die Villacher Aufführung sah, entschloss sich dieser spontan zu einer Fernsehaufzeichnung.

Er spielt eine Rolle im Dornhelm Film „Kronprinz Rudolph“, inszeniert an der Kammeroper Wien Mozart’s „Zauberflöte“ in einer reduzierten Form, für die er auch das Libretto erstellte. In seinem Stammhaus Thomas Sessler Verlag hat er wieder ein neues Stück vorgelegt: „Penny Lane“, ein Monolog einer Frau in der Mitte des Lebens.

Die 122. Inszenierung an einer deutschsprachigen Bühne seines Erfolgsstückes „Butterbrot“ hat Gabriel in Frankfurt selbst übernommen, um nach einer langen Dekade wieder eine exemplarische Inszenierung zu liefern. „Butterbrot“ und „Ohio-Wieso?!“ sollen aber auch im anglo-amerikanischen Raum on stage gehen. So wurden neue Übersetzungen angefertigt und gemeinsam mit Agenten wird hier der große Sprung ins Westend oder an den Broadway geplant.

 

Nestroyinszenierung

Selbst als Schauspieler stand er nach langer Zeit wieder einmal selbst auf der Bühne. Im Landestheater Innsbruck wird er als Nestroy’s Zerrissener bejubelt.

 

"Bis zur Unendlichkeit" heißt der neueste Roman von Gabriel Barylli. Eine märchenhafte Liebesgeschichte mit Happy End. Ein erfolgreiches Kapitel mehr im bewegten Leben des Schauspielers, Regisseurs und Autors Barylli.


 

 

 

Österr. Ehrenkreuz
für Gabriel Barylli

Am 02. Oktober 2007 wurde Gabriel Barylli das österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst von Kulturministerin Claudia Schmied in einem Festakt verliehen.


Barylli erhält das Ehrenkreuz von BM Claudia Schmied
Foto: Dagmar Simon